Bring deine Etiketten auf das nächste Level: Ein einfacher Material-Guide

Das richtige Material und den passenden Vibe für deine Etiketten zu finden, ist ehrlich gesagt gar nicht so einfach. Was soll deine Marke eigentlich sagen? Jedes Material hat seine eigene Persönlichkeit und bringt dein Design auf seine Art zur Geltung. Klar, das Design selbst zählt viel. Aber das Material kann die ganze Wirkung komplett verändern.

Also lass mich dir das mal Schritt für Schritt erklären.

23. Apr. 2026

TL;DR: Lerne unsere Etiketten-Materialien kennen, erfahre, wie du sie gestaltest, und nimm ein paar Tipps mit.

  • Kraftpapier-Etiketten = natürliches, unbeschichtetes Papier mit warmer, fühlbarer Haptik, am besten für den Innenbereich und schlichte, natürliche Designs

  • Transparente Etiketten = klarer, sauberer „No-Label“-Look, ideal für Glas und Verpackungen

  • Metallic-Etiketten = reflektierendes, hochwertiges Finish mit Tiefe, das auffällt, ideal für Designs mit Wow-Effekt

  • Vinyl-Etiketten = robuster Allrounder, wasser- und kratzfest, ideal für Produkte, die im Alltag viel aushalten müssen

  • Laminat = glänzend für Glanz und extra Haltbarkeit, matt für ein weicheres, dezentes Premium-Gefühl

Was Etiketten anders macht

Etiketten drehen sich um Information und Wiedererkennung. Meist tragen sie das Wichtige: Zutaten, Barcodes, Anleitungen, rechtliche Angaben. Aber deshalb müssen sie noch lange nicht langweilig aussehen.

Ein gutes Etikett kann beides: Es informiert und fühlt sich trotzdem nach deiner Marke an. Das A und O ist dabei Klarheit.

Noch etwas macht Etiketten anders: Geliefert werden sie auf Rollen. Klingt erst mal nicht besonders spannend, macht sie aber günstiger als zum Beispiel Freiform-Sticker. Wenn du also viele Produkte brandest, statt Sticker zu verteilen, ist die Sache ziemlich klar.

Und falls du richtig tief einsteigen willst: Wir haben einen ganzen Artikel über den Unterschied zwischen Stickern und Etiketten.

  1. Craft-Beer-Dose und -Flasche mit individuellen Etiketten, ein Cartoon-Cereal-Milk-Stout und ein "Beer No Evil"-Hefeweizen
  2. Glas mit Molotous Flaming Hot Crispy Chili Oil mit rosa Rundum-Etikett, Barcode und Produktinfos
  3. Pumpflasche mit botanischer Seife von Lumi mit weißem Etikett und aufgeklappter Zutatenliste
  4. Drei Sojasaucenflaschen von Yamay Soy mit weiß-orangefarbenen Etiketten und lächelndem Gesicht
  5. Schwarzes Kerzenglas mit blauem "Good Luck"-Etikett mit gekreuzten Fingern und Kleeblüten

Vier Optionen – vier Vibes

Für Etiketten haben wir vier verschiedene Materialien im Sortiment: Vinyl, Metallic, transparent und Kraftpapier. Jedes mit eigener Wirkung. Scroll nach unten und finde heraus, welches zu deinem Vibe passt.

Rolle runder weißer "Oh My Jerk!"-Etiketten mit schwarzem Logo auf dunklem Untergrund
Vinyl-Etiketten

Unser treuer Bestseller. Der Klassiker schlechthin. Vinyl-Etiketten passen zu fast allem. Wähle glänzend oder matt, ganz nach deinem Vibe. Vinyl ist die erste Wahl, wenn dein Etikett den Alltag aushalten soll. Es ist robust, wasserabweisend und behält seinen Look lange.

Ideal für:

  • Flaschen

  • Behälter

  • Produkte, die oft angefasst werden, oder alles, was mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt.

Gestapelte Dosen von Streetlab Bearings mit rosa Etiketten, rotem Fisch und goldener Metallic-Folienschrift
Metallic-Etiketten

Der Angeber. Metallic-Etiketten lassen alles ein bisschen cooler und hochwertiger aussehen. Auch hier hast du die Wahl zwischen matt und glänzend, je nachdem, wie laut es werden soll. Zusammen mit scharfer Druckqualität und hoher Haltbarkeit durch das Laminat entsteht ein Etikett, das edel wirkt, ohne sich anzustrengen.

Ideal für:

  • Kosmetik

  • Getränke

  • Luxusverpackungen oder alles, was sofort ins Auge fallen soll.

Hand hält ein transparentes Etikett für Raj-Raj-Met mit Schwarzer Johannisbeere und Himbeere und tropfendem gelbem Schriftzug
Transparente Etiketten

Transparente Etiketten wirken auf den ersten Blick vielleicht etwas unspektakulär. Aber glaub mir: Damit sieht alles hochwertiger aus. Das Etikett verschmilzt mit dem Untergrund und lassen dein Design strahlen. Profi-Tipp: Matt auf transparent ergibt einen schönen Frosted-Look.

Ideal für:

  • Glasflaschen

  • Kosmetik

  • Getränke oder alles, was sauber und modern aussehen soll.

Hand hält eine Papier-Kaffeetüte mit verziertem El-Cuervo-Kraftpapier-Etikett mit Krähe und Totenkopf
Kraftpapier-Etiketten

Und dann die wunderbaren Kraftpapier-Etiketten. Die natürlichen, bodenständigen. Das Material besteht zu 100 % aus Recyclingpapier und haben diese rohe, leicht raue Oberfläche, die sofort handgemacht wirkt. Denk nur daran: Weil sie unbeschichtet sind, mögen sie kein Wasser. Dafür lässt sich perfekt darauf schreiben.

Ideal für:

  • Bio-Produkte

  • Kerzen

  • Lebensmittelverpackungen oder alles, was warm und natürlich wirken soll.

Finde deine Muse (oder: wie du das Ding wirklich gestaltest)

Klar, das Etikett ist der Informant. Aber nur weil es Infos trägt, muss es noch lange nicht langweilig sein. Fang mit dem Gefühl an. Soll es sauber und minimalistisch wirken, laut und auffällig oder sanft und edel? Diese Entscheidung gibt fast alles andere vor.

Dann kommt das Finish. Matt oder glänzend? Beides ist hochwertig, nur auf unterschiedliche Art. Glänzend fängt das Licht und fällt sofort auf. Matt ist weicher und dezenter und fühlt sich fast an wie ein Rosenblatt. Weniger Glanz, mehr Textur.

Denk auch an Kontrast und Hierarchie. Was sollen die Leute zuerst sehen? Deine Marke, den Produktnamen, etwas anderes? Wenn alles schreit, sticht nichts heraus.

Lisa Champ, alias @redhalftone, ist eine der Artists, mit denen wir bei StickerApp zusammenarbeiten durften. Unter den vielen Dingen, die sie mit uns gestaltet hat, sind auch Etiketten.

Ich habe für jeden Duft ein Thema entwickelt, um mehr Stimmung zu erzeugen: Good Luck, Memento Mori und Magic. Alle Etiketten folgen einem ähnlichen Layout und Aufbau, weil sie zur selben Kollektion gehören, aber Farbschema und Illustrationen unterscheiden sich. Vorab habe ich maßstabsgetreue Mockups erstellt. So wusste ich, wie das fertige Produkt aussehen würde und wie groß die Etiketten sein müssen.

Lisa Champ, die Künstlerin hinter Red Halftone

Unten findest du ein Video, in dem sie ihren Prozess Schritt für Schritt zeigt. Schau rein und lass dich inspirieren.

Noch mehr Inspiration gefällig?

Brauchst du etwas mehr Orientierung oder einfach noch ein bisschen Inspiration? Dann wirf einen Blick auf diese Etiketten.

Zum Schluss

Jetzt kennst du alle unsere Etiketten-Materialien und weißt sogar, wie du sie gestaltest. Damit bist du so gut wie startklar. Oder du hast zumindest eine klarere Vorstellung davon, wo du anfangen willst, und das ist ehrlich gesagt schon die halbe Miete. Natürlich geht es nicht nur ums Material, aber es macht einen großen Teil aus. Dasselbe Design kann je nach Untergrund völlig anders wirken, deshalb lohnt es sich, darüber nachzudenken.

Und vergiss das Laminat nicht. Glänzend sorgt für robusten Glanz, der ins Auge fällt. Matt fühlt sich weicher an, fast wie ein Rosenblatt. Gleiches Design, anderer Vibe. Also probier einfach etwas aus und schau, was hängen bleibt. ;-)


Autor
Emma
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