Künstler im Porträt: @plastic.pen

Hier ist Stefan Große Halbuer alias Plastic.Pen, ein Künstler, der für seinen unverwechselbaren Stil gefeiert wird: detailreiche Outlines, kräftige Farben und packendes Storytelling. Inspiriert von Größen wie Disney und Mike Mignola hat er sich vom Grafikdesigner zum Vollzeitkünstler entwickelt. Und er hat einen wertvollen Rat für angehende Kreative: Setz auf Leidenschaft und Übung statt auf angeborenes Talent.

24. Mai 2023

Porträt des Künstlers Stefan Große Halbuer (Plastic.pen), lächelnd mit Brille vor einer weißen Wand
Artist of the Month: Stefan Große Halbuer
Dankeskarten-Stickerbögen von Stefan Große Halbuer mit Pixie-Dust-Glitzer, einem Feenmädchen, einem Sportwagen und "Eat My Dust"
Dankeskarte Juli 2023: Plastic.pen

Ein Blick in die kreative Welt von Stefan Große Halbuer

StickerApp: Wie würdest du deinen Stil beschreiben?

Stefan: Mein Stil basiert auf sehr detaillierten Outlines, ursprünglich beeinflusst von Comics und Cartoons. Kräftige, raue Farben mit viel Lila. Und der Fokus liegt auf Geschichten rund um Science-Fiction, Architektur und den Alltag in Paralleluniversen.

StickerApp: Was ist deine Lieblingstechnik?

Stefan: Ich arbeite komplett digital, von der Skizze bis zum fertigen Artwork. Mein Prozess ist sehr strukturiert: Ich fange mit einer detaillierten Konzept- bzw. Layoutskizze an, dann kommen saubere Outlines und zum Schluss Farben und Schattierungen.

StickerApp: Wer oder was inspiriert dich am meisten?

Stefan: Alles rund um Comics, von Disney über Künstler der frankobelgischen Ligne claire wie Hergé bis hin zu Mike Mignola. Ich wollte nie Architekt werden, aber ich liebe es, architektonische Visionen wie „Die geheimnisvollen Städte“ von François Schuiten und Benoît Peeters zu studieren. Außerdem hole ich mir Inspiration, wenn ich durch Städte schlendere und meine Umgebung beobachte. Und das Internet und Künstlerkollegen, die ihre Arbeiten posten, liefern sowieso immer visuellen Input!

StickerApp: Wie hat alles angefangen?

Stefan: Ich habe mich schon immer zum Zeichnen hingezogen gefühlt. Als Kind habe ich am liebsten Onkel Dagobert von Carl Barks und Modelle von Autos und Flugzeugen abgezeichnet. Das ist mir geblieben, während ich Mediengestalter wurde und später Design studiert habe. In den ersten Jahren als Freelancer habe ich hauptsächlich als Grafikdesigner gearbeitet und bin dann Schritt für Schritt meiner größeren Leidenschaft gefolgt und Vollzeitkünstler und Illustrator geworden.

StickerApp: Tipps für alle, die gerade anfangen?

Stefan: Klar! Glaub nicht an Talent, glaub an Leidenschaft und Übung. Manche nennen mich talentiert, aber du hättest mal sehen sollen, was ich in meinen ersten Zeichenkursen an der Uni gemacht habe! Experimentier viel und erlaub dir, noch öfter zu scheitern. Trau dich, deine Arbeiten zu zeigen, das braucht Zeit und Ausdauer. Vernetz dich mit anderen Einsteigern, gebt euch gegenseitig ehrliches Feedback und Inspiration. Und such dir Profis, die dich im Rahmen eines Mentorings persönlich beraten.

StickerApp: Was ist deine Lieblings-App oder dein Lieblingsprogramm?

Stefan: Ich nutze Procreate, Clip Studio Paint und Photoshop für verschiedene Bereiche meiner Arbeit. Für Animationen nehme ich am liebsten After Effects.

StickerApp: Warum nutzt du StickerApp?

Stefan: Weil da nette Leute die besten Sticker machen! Mir sind Details wichtig, und die Produktionsqualität ist immer fantastisch.

StickerApp: Was ist dein Lieblingsmaterial?

Stefan: Ich bin ein großer Fan vom holografischen Material! Es passt perfekt zu meinen kräftigen Farben und macht meine Sticker zum Hingucker.

StickerApp: Wie nutzt du Sticker für dein eigenes Business oder deine persönliche Marke?

Stefan: Ich verkaufe sie in meinem Shop, aber Sticker sind auch super Giveaways. Wenn ich Kunden, andere Künstler oder Leute auf Konferenzen treffe, zaubert ein Sticker jedes Mal ein Lächeln in ihre Gesichter.

Danke, dass du dir Zeit für uns genommen hast!
Lust auf mehr? Hier geht’s zu @plastic.pen auf Instagram.


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