
Transparente
Ein klarer Favorit mit einem durchsichtigen Effekt.


Bei „Pixel Art“ denkst du vielleicht an Retro-Videospiele: klobige Figuren, 8-Bit-Welten, ein nostalgischer Mix aus Neon und Chiptune-Soundtracks. Und auch wenn das für Rebecca durchaus stimmt, ist es nicht die ganze Geschichte. Für sie ist Pixel Art mehr als ein Blick zurück. Sie ist ihre Disziplin, ihre Leidenschaft und ihr Lebensunterhalt.
„Bei Pixel Art muss ich Details auf minimalem Raum klar rüberbringen, und das ist mein Lieblingsteil. Es ist fast wie ein Puzzle!“, erzählt mir Rebecca im Videocall, an der Wand hinter ihr hängen frühere Pixel-Art-Projekte. „Ich liebe es, mit begrenzten Farbpaletten saubere, klare Linien und Texturen zu erschaffen, Pixel für Pixel.“
Im Kern ist Pixel Art eine Form digitaler Kunst, bei der Bilder auf Pixelebene erstellt und bearbeitet werden, also auf der kleinsten Einheit eines digitalen Bildes. Stell es dir wie digitalen Pointillismus vor: Jeder „Punkt“ (oder Pixel) wird ganz bewusst gesetzt, und die Einschränkungen wie niedrige Auflösung und begrenzte Farbpalette gehören zur Identität des Stils.
Anders als hochauflösende digitale Malerei oder 3D-Modellierung verlangt Pixel Art Präzision und einen minimalistischen Kopf. Jeder Pixel zählt. Schatten, Perspektive und Textur müssen mit gerade mal 16 × 16 oder 32 × 32 Pixeln auskommen. Und doch steckt in diesen Grenzen unendlich viel Kreativität.



StickerApp: Hi Rebecca! Wir freuen uns RIESIG, dich als unseren Artist of the Month im April vorzustellen! Verrat uns: Wer bist du und was machst du?
Pixebo: Danke, dass ich dabei sein darf! Ich bin Rebecca, Illustratorin, UX-Designerin und Pixel-Art-Liebhaberin durch und durch. Ich zeichne, seit ich ganz klein bin. Am College habe ich Illustration und Grafikdesign studiert und dann neun Jahre als UX-Designerin gearbeitet. Eine ganze Weile habe ich kaum gezeichnet, aber irgendwann habe ich über Pixel Art meine Liebe zur Kunst wiederentdeckt, und der Rest ist Geschichte!
StickerApp: Allerdings! Wer oder was inspiriert dich am meisten?
Pixebo: Ganz klar die Spiele, die ich als Kind gespielt habe. Ich liebe Spiele aus den frühen 2000ern mit diesem nostalgischen Retro-Vibe. Außerdem inspirieren mich ständig die alltäglichen Dinge um mich herum, wie mein Zuhause und meine Nachbarschaft, und die Community, die wir online aufgebaut haben.
StickerApp: Hast du einen Tipp für alle, die gerade kreativ durchstarten?
Pixebo: Früher fand ich es kitschig, wenn Künstler gesagt haben: „Zeichne nicht, was du für beliebt hältst, sondern was du liebst.“ Aber es stimmt natürlich! Erst als ich aufgehört habe, mir Gedanken über Likes zu machen, und angefangen habe, nur für mich selbst zu zeichnen, kamen meine Arbeiten richtig an. Als ich 2021 mit meinem jetzigen Stil experimentiert habe, habe ich ihn lange gar nicht öffentlich gezeigt. Authentizität war für mich der Schlüssel.


StickerApp: Warum nutzt du StickerApp?
Pixebo: StickerApp hat eine fantastische Sticker-Qualität und eine unglaubliche Auswahl an Materialien. Der Online-Editor ist super intuitiv und einfach zu bedienen, und das Team arbeitet bei komplexen Stickerbogen-Designs immer eng mit mir zusammen und hilft mir bei kniffligen technischen Details wie Beschnitt und Rändern. Und die unterstützende, inspirierende Community, die sie rund um Künstler aufgebaut haben, ist ein riesiger Bonus!
StickerApp: Was ist dein Lieblingsmaterial, und warum?
Pixebo: Mein Lieblingsmaterial ist digital! Ich arbeite digital, seit meine Familie einen PC mit Windows 95 hatte, als ich ein Kind war. Pixel Art wurde ursprünglich für Spiele gemacht und lädt deshalb ganz natürlich zum Mitmachen und Spielen ein. Ich liebe Kunst, die Leute auf lustige, zugängliche Art einbezieht. Trotzdem liebe ich das transparente Material, weil ich damit isometrische 3D-Zimmer gestalten kann, genau wie auf der Dankeskarte.

StickerApp: Erzähl uns mehr über dein Indie-Handyspiel Pixome: Worum geht es?
Pixebo: Pixome ist ein isometrisches Pixel-Art-Handyspiel, in dem du Möbel und Deko in Pixel Art sammelst, arrangierst und stylst, um gemütliche, ästhetische Räume zu gestalten. Es ist unser Liebesbrief an Interior Design, Retro-Gaming-Nostalgie und die Freude daran, sich ganz persönliche digitale Rückzugsorte zu bauen. Wir sind ein Studio in Künstlerhand und machen schöne, lustige und inspirierende Spiele für Mobilgeräte. Pixome ist ein Projekt, das komplett aus Leidenschaft entstanden ist, und wir können es kaum erwarten, es mit der Welt zu teilen!
Fun Fact: Ursprünglich habe ich Sticker als Prototypen für Pixome gemacht. Jetzt, wo wir aktiv an dem Spiel arbeiten, verkaufen wir Sticker auf unserer Website, um die Entwicklungskosten mitzufinanzieren. Mit StickerApp habe ich auch Freebie-Stickerbögen gemacht, die ich auf der letzten GDC (Game Developers Conference) verteilt habe. Die kamen super an und haben uns echt geholfen, mit Fans und Leuten aus der Branche in Kontakt zu kommen!
StickerApp: Gibt es schon einen Release-Termin?
Pixebo: Im Moment noch nicht, aber wir sagen auf jeden Fall Bescheid, sobald wir es wissen! Und für alle, die fragen: Wir planen den Launch für iOS und Android.
Wenn du Rebecca und die Entwicklung von Pixome verfolgen willst, schau auf Pixebos Website pixelplacebo.com/pixome oder auf ihrem Instagram vorbei: @pixebo.
