Wie ich einen Vintage-Aufkleberautomaten individuell gestaltet habe

Einen Vintage-Stickerautomaten nur mit Aufklebern umgestalten? Herausforderung angenommen. Ich bin Künstlerin in New York, und das Design sollte unbedingt nach New York aussehen, weil ich den Automaten zu all meinen Pop-up-Shows in der Stadt mitnehmen wollte. Die Leute sollten sich darin wiederfinden, und ein bisschen Nostalgie durfte auch mitschwingen.

27. Sept. 2026

Hey,

Ich bin Lisa Champ, auch bekannt als @redhalftone. Ich bin Künstlerin und Designerin in New York City.

Die meiste Zeit illustriere und gestalte ich oder arbeite an Projekten, die mich neugierig halten. Vielleicht inspiriert dich ein kleiner Einblick in meinen Prozess ja dazu, auch selbst etwas zu machen.

Lisa, Community Author

Das Wichtigste zuerst

Zuerst habe ich jede Seite des Automaten ausgemessen und ihn maßstabsgetreu in Adobe Illustrator nachgebaut. So wusste ich genau, wie groß jeder Aufkleber werden musste, als es an die Druckvorbereitung ging.

Jedes Seitenteil habe ich wie ein Tattoo-Flash im New-York-Stil gestaltet: Tauben, Pizza, Bagels, Ratten und jede Menge andere NY-Klassiker. Die Farbpalette habe ich sehr reduziert gehalten, damit die Farbe des Automaten an einigen Stellen durch die Illustrationen durchscheint.

Das „richtige“ Material für dieses Projekt

Für dieses Projekt habe ich mich für die Transfer-Sticker von StickerApp entschieden, weil sie kein zusätzliches Material um das Motiv herum haben. Dadurch sehen sie fast so aus, als wären sie direkt auf den Automaten gemalt. Genau das passte zu dem klassischen Vibe, den ich wollte.

Als die Sticker da waren, habe ich den Automaten gründlich gereinigt und vorbereitet. Ich habe jedes Seitenteil abgenommen und flach hingelegt, um die Transfer-Sticker aufzubringen. Mein maßstabsgetreues Mockup hatte ich als Vorlage für die Platzierung offen, damit das Ergebnis eins zu eins meinem Entwurf entspricht. Außerdem habe ich vor dem Aufkleben alle Sticker auf jedem Seitenteil ausgelegt, um die Abstände richtig hinzubekommen.

Der erste Eindruck

Mit Vinyltransfer kenne ich mich sehr gut aus, aber Transfer-Sticker habe ich hier zum ersten Mal verwendet. Die beiden sind sich ähnlich, aber ich habe schnell gemerkt, dass Transfer-Sticker viel stärker kleben und weniger verzeihen als Vinyl.

Beim Positionieren sind mir ein paar Fehler passiert. Manche Sticker konnte ich abziehen und neu ansetzen, andere nicht, ohne sie kaputtzumachen. Falls du Eggshell-Sticker kennst: Transfer-Sticker zerbröseln beim Ablösen auf ähnliche Weise.

Transfer-Sticker in Aktion

Transfer-Sticker haben eine Besonderheit: eine Folie vorne und eine hinten. Die hintere ziehst du zuerst ab, dann liegt die Klebeseite frei. Die vordere Folie hält alle Teile des Stickers zusammen und hilft dir, ihn richtig zu platzieren.

Beim Aufbringen habe ich die Sticker mit einem Rakel glattgestrichen und Luftblasen herausgedrückt. Als alles richtig saß, habe ich die vordere Folie abgezogen. Die klebt übrigens auch extrem stark, bei größeren Stickern braucht es da etwas mehr Kraft.

New York durch und durch

Nachdem alle Transfer-Sticker drauf waren, ging es an den Feinschliff. Für die Vorderseite des Automaten habe ich eine Frontblende gestaltet: einen einzigen riesigen metallischen Aufkleber, der das Thema nach vorne holt und zeigt, welche Sticker man aus dem Automaten ziehen kann.

Dazu habe ich sieben Sammelsticker entworfen: das Apfelgehäuse, die Rose, die Bagel-Ratte, NY Rats, die Fackel, die Pizza-Ratte und die wütende Taube. Alle wurden auf dem Spiegel-Material von StickerApp gedruckt. Zum Schluss habe ich den Automaten befüllt. Es gibt gewöhnliche (die silbernen) und seltene Sticker (die goldenen), damit das Sammeln noch ein bisschen mehr Spaß macht!

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